Meine Philosophie

Meine Philosophie

Meinem ärztlichen Handeln liegt die ganzheitliche Betrachtung des Menschen zugrunde, die alle Seinsebenen umfasst:

den physischen Körper, die Gefühle, die Gedanken und das spirituelle Sein.
Ich möchte Menschen begleiten ihr eigenes Heilungspotential zu entwickeln.

Heilung heißt ganz sein. Heilung bedeutet, alles, was in uns getrennt und abgespalten ist, wieder in sich selbst in lebendige Verbindung und Verbundenheit zu bringen.

Gesund werden wir nicht allein durch medizinische Maßnahmen, sondern vor allem durch die Stärkung der eigenen Selbstheilungskräfte, die jeder Mensch in sich hat- wie krank er auch sein mag.

Das eigene subjektive Befinden und Erleben, die eigene Einschätzung, Bewertung und Bedeutung von Beschwerden, diagnostischen Schritten und Therapiemaßnahmen sind wichtig, nicht nur medizinische Befunde. Der Patient selbst ist hier der Experte, nur er selbst kann die Hintergründe und Herausforderungen der Krankheit ergründen und wissen.

Heilsein ist mehr als nur gesund und frei von Symptomen sein.

Das Empfinden von Heilsein stellt sich ein, wenn wir uns ganz und vollständig fühlen, wir uns im Einklang mit uns selbst und der umgebenden Welt empfinden, wenn wir uns lebendig spüren und dem Leben zugewandt sind.

Heilung lässt sich nicht machen. Wir können Heilung einladen und sie kann geschehen. Und wenn sie geschieht können wir dafür danken.

Manchmal ist Krankheit auch ein Geschenk, weil sie uns möglich macht, an ihr zu wachsen und Einsichten und Fähigkeiten zu entwickeln, die uns sonst verschlossen geblieben wären.

Jede schwerere Erkrankung reißt uns aus der Routine und führt uns auf diese Weise zu einer Neubewertung des Lebens. Wir lernen das, was ist, tief anzunehmen und uns so immer mehr am Geschenk unseres Lebens zu freuen, anstatt die Krankheit hadernd und abwehrend abzuweisen. Das ist heilsam.

Siehe aus  Klaus-Dieter Platsch: Das heilende Feld, Knaur Verlag